Der Himmel über dem Rheinland zieht alle Register – leider mit ganz viel Grau und Schietwetter. Doch echte Jecken hält kein Dauerregen auf. Die ersten mutigen Karnevalisten haben sich bereits an ihren Lieblingsorten positioniert. Egal ob auf der Zülpicher Straße in Köln, in der Altstadt von Düsseldorf oder in den vielen Plätzen und Kneipen im Land: Die Stimmung ist schon am Morgen ausgelassen. Der Lärmpegel schwillt an, der Alkoholpegel langsam auch – es wird “vorgeglüht”.
Seid beim Geschehen dabei in unserem Live-Ticker:
Um 11.11 Uhr startet Weiberfastnacht
Wenn um 11.11 Uhr offiziell der närrische Frohsinn ausbricht, soll es nicht nur in Köln und Düsseldorf, sondern auch in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens regnen und windig werden. Das Kostüm wird also kurzerhand regendicht verpackt, die Stimmung ist sonnig im Herzen. Frei nach dem Motto: Mer fiere et, egal wat kütt!
Frauen übernehmen an Karneval symbolisch die Macht
Unvermeidlich: Feuchter Start an Weiberfastnacht
In vielen Städten stürmen Frauen heute die Rathäuser und übernehmen symbolisch die Macht. An Altweiber ist es üblich, den Herren – auch im Büro – die Krawatten mit einer Schere abzuschneiden. In Düsseldorf nehmen die “Möhnen” sogar den Bürgermeister gefangen. In Köln lässt das Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau die Jecken los. In Bonn greifen die Beueler Wäscherinnen an.
Mehr Züge und höhere Sicherheit für die Jecken in NRW
Zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag fahren im Rheinland mehr Züge. Auch die Anzahl der Sitzplätze wird aufgestockt. Es gibt ein VRS-Karnevalsticket, mit dem man unbegrenzt pendeln kann. Die Regionalbahnen setzen Sonderzüge ein und die Deutsche Bahn hat über 100 zusätzliche Sicherheitskräfte im Dienst.
Unsere Quellen:
- Beobachtungen der WDR-Reporter vor Ort
- Nachrichtenagentur dpa/lnw