Orbán betonte am Dienstag unter Verweis auf die Satellitenaufnahmen, dass die Pipeline ausschließlich aus politischen Gründen abgeschaltet worden sei. Er bezichtigte auf Facebook Selenskyj der „Erpressung“ und forderte ihn auf, die Pipeline umgehend erneut in Betrieb zu nehmen, da sie von Angriffen nicht direkt betroffen gewesen sei. Die Druschba-Pipeline leitet normalerweise russisches Öl durch ukrainisches Territorium nach Ungarn und in die Slowakei. Laut ukrainischen Angaben ist die Pipeline bei Angriffen der russischen Armee Ende Jänner beschädigt und deshalb stillgelegt worden.
Diese Satellitenaufnahmen sollen laut der ungarischen Regierung beweisen, dass die Druschba-Pipeline (rote Stränge) nicht beschädigt ist, lediglich ein Speichersilo: